Anti-Aufschieberitis: Verluste abwenden motiviert stärker

Wir sind stärker motiviert, eine unangenehme Aufgabe anzugehen, wenn wir dadurch einen Verlust vermeiden können. Diesem Umstand trägt die Firma StickK Rechnung. Wer einen guten Vorsatz hat, kann hier mit sich selbst einen Vertrag abschließen. Während der Vertragslaufzeit berichtet man über die eigenen Fortschritte (so es sie denn gibt). Selbst benannte Schiedsrichter bestätigen die Erfolge. Bei Aufschieberei wird man per Mail oder SMS informiert. Wird das Ziel nicht erreicht, bucht stickK einen vorher vereinbarten Beitrag vom eigenen Konto ab. Dieses Geld kommt wahlweise einem Freund, einer caritativen Einrichtung oder aber einer Organisation, der man niemals spenden würde, zugute.

Mich würde hier interessieren, wie hoch die Erfolgsquote ist. Ich denke, dass man sich bei Vertragsabschluss schon gut überlegt hat, wie hoch die Chancen sind, diesen zu erfüllen. Schätzt man die Wahrscheinlichkeit sehr gering ein, wird man einen solchen Vertrag nicht abschließen.

Erfahrungsberichte dazu sind herzlich willkommen.

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