Das Dschungelcamp – eine Teambildungsmassnahme!

Als Coach, die selbst Teambildungsworkshops anbietet, schaue ich das Dschungelcamp nochmal mit ganz anderen Augen. Menschen, die sich vorher nicht oder nur oberflächlich kannten, treffen sich in einer fremden Umgebung und sind extrem aufeinander angewiesen. Wenn einer bei der Dschungelprüfung keine Sterne holt – bekommt das ganze Team nichts zu essen. Die Reizbarkeit nimmt zu, Stimmung und Toleranz sinken in den Keller.

Es bilden sich Freundschaften, vielleicht sind es nur Notgemeinschaften und im wahren Leben wären Mathieu und Peer nie zueinander gekommen, im Dschungelcamp haben sie viel Spaß miteinander und helfen sich gegenseitig, lernen ganz neue Seiten an sich kennen und gehen zusammen Holz sammeln, weil sonst alle kein Feuer haben.  Das kann Teambildung leisten!

Sarah! Sarah ist nicht teamfähig, kein Chef würde sie sich in sein Team holen, zumindest wenn es um mehr als nur den Unterhaltungswert geht. Wenn ich keine Maden essen mag, gehe ich nicht in das Dschungelcamp. Wenn ich 2 linke Hände habe, bewerbe ich mich nicht als Tischler, wenn ich nicht kreativ bin, nimmt mich keine Werbeagentur. Sicher, man kann alles lernen, dafür muss man jedoch an seine Grenzen gehen und mal ein Risiko eingehen. Heulen und jammern hilft jedenfalls nicht. Die Frau benimmt sich wie ein kleines Kind und das Team muss unter ihr leiden, hat ihr nahegelegt, den Dschungel zu verlassen. Gebe es einen Vorgesetzten, würde ich ihm die Kündigung empfehlen und ihn in der Durchführung seiner Vorstellungsgespräche schulen.

Haben Sie auch eine Sarah in Ihrem Team? Ich biete „Teamentwicklung am Herd“ an, garantiert ohne einem Maden-Menü!

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