Ziele richtig setzen hilft

Wie wichtig eine gute Auswahl von Zielvorstellungen ist können wir häufig selbst erleben. Zum Beispiel: Ich möchte bis Juni meine Diplomarbeit beendet haben.
Was bedeutet dieses Ziel aber für den morgigen Tag? Durch solch grob gewählte Ziele nimmt man sich die Möglichkeit, schon morgen eigene Ziele zu erreichen, die eigene Wirksamkeit zu erfahren. Motivationen über einen so großen Zeitraum aufrecht zu erhalten, ist eine zusätzliche, sehr schwierige Aufgabe. Der Vorteil großer, weit entfernt liegender Ziele: ich muß mich aktuell noch nicht damit befassen, wie ich sie erreichen möchte; es ist ja noch Zeit. Oder: Das Ziel ist so groß, das schaffe ich gar nicht.
Große Ziele in kleine Teilabschnitte zu teilen wird in jedem Ratgeber empfohlen und es ist immens wichtig.

Trotz der Kenntnis solcher Techniken werden sie häufig nicht angewendet. Daher ist es eine sinnvolle Frage, warum ich diese Regeln kenne, sie aber nicht anwende. Häufig steckt der Teufel im Detail, in diesem Falle: Wenn ich mir die Details genauer anschaue, dann stelle ich mich meiner Aufgabe viel konkreter. Ablehnung solcher sehr konkreter, abrechenbarer Ziele kann ein Ausweichen darstellen.

Daher kann man sich zunächst fragen: Wie ernst ist es mir wirklich mit der Erreichung dieses Zieles? Was bin ich bereit, dafür einzusetzen. Woran würde ich merken, dass ich meinem Ziel einen kleinen Schritt näher gekommen bin.

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