Computerspiel statt Vorstellungsgespräch

Neuer Trend aus den USA – die Softwarefirma Knack aus Kalifornien bringt Computerspiele auf den Markt, mit deren Hilfe Bewerber ausgewählt werden können!

„Ballon Brigade“ – App-Store erhältlich

„Wasabi Waiter“ – www.knack.it

Es werden umfangreiche Informationen über die Fertigkeiten des Spielers erhoben, angeblich können 30 Fähigkeiten gemessen werden, von Kreativität über Risikobereitschaft bis hin zur sozialen und emotionalen Intelligenz!

Dann wünsche ich mal niemanden einen Chef, der seine Führungsqualitäten mittels Computerspiel unter Beweis gestellt hat!

Elke Stuhlmann

Vorstellungsgespräch – Warum gerade Sie?

Sie denken, Sie haben Ihr Vorstellungsgespräch geschafft, da wird Ihnen noch eine letzte Frage gestellt:

„Sagen Sie doch mal in einem Satz, warum wir uns gerade für Sie entscheiden sollten!“

So sollten Sie nicht antworten:

  • weil ich der Beste bin
  • weil ich alle Anforderungen erfülle
  • weil ich eine neue Herausforderung suche
  • weil ich zu Ihrem Unternehmen passe

Besser:

  • Ihr Unternehmen sucht einen Mitarbeiter mit einem Studium der Informatik – dieses Studium habe ich in sehr kurzer Zeit absolviert. Die geforderten 2 Jahre Berufserfahrung habe ich in einem Unternehmen gesammelt, dass sich wie das Ihre Unternehmen, auf erneuerbare Energien spezialisiert hat. Darüber hinaus spreche ich fließend spanisch und da Ihr Unternehmen auch eine Niederlassung in Spanien hat, kann dies zukünftig sicher hilfreich sein.  

Elke Stuhlmann

Vorstellungsgespräch und Jobinterview – Selbstpräsentation

Die erste Frage im Vorstellungsgespräch lautet meistens:

  • „Erzählen was über sich!“ „Stellen Sie sich kurz vor!“ „Wer sind Sie?“

Folgende Inhalte sollte Ihre sogenannte Selbstpräsentation (Selbstvorstellung) haben:

  • Bedanken Sie sich für die Einladung
  • Nennen Sie nochmal Ihren Namen
  • höchste Bildungsabschluss z.B. Studium der Informatik – Diplom
  • Motivation für die Wahl dieses Studienfachs
  • Praktika während des Studiums 
  • Inhalt der Abschlussarbeit (bei Berufseinsteigern)
  • Berufserfahrungen schildern: bei welchem Unternehmen waren Sie für welche Aufgaben zuständig und welche Erfolge hatten Sie bereits, dies angepasst auf die Stellenausschreibung
  • Motivation für die jetzige Bewerbung – warum wollen Sie in diesem Unternehmen arbeiten? Was reizt Sie konkret?
  • Abschluss – z.B. „Soviel erstmal zu mir, wenn sie noch fragen haben, stehe ich Ihnen gern zur Verfügung“

Ihre Selbstpräsentation sollte 4-5 Minuten dauern. Weisen Sie nicht explizit auf Ihre Probleme hin. Wenn Sie sehr lange studiert haben, viele Arbeitgeberwechsel hatten, Lücken im Lebenslauf haben oder wegen Problemen mit Ihrem Vorgesetzten oder wegen Mobbing/Burnout gekündigt haben/wurden, gehen Sie darauf in der Selbstpräsentation nicht ein. Bereiten Sie sich jedoch auf dementsprechende Fragen gut vor.

Elke Stuhlmann

Assessment Center – Beobachtertraining

Ihr Unternehmen plant die Durchführung eines Assessment Centers? Die Beobachter im Assessment Center sollen Führungskräfte Ihres Unternehmens sein? Was ist wichtig bei der Verhaltensbeobachtung der Bewerber?

Inhalt meines Seminars – Beobachterschulung für Assessment Center:

  • Beobachten, Beschreiben, Bewerten
  • Beobachtungsfehler
  • Beurteilungskriterien
  • Beobachtungsbogen
  • Übungen und Rollenspiele zur Beurteilung von Bewerbern

Der Schwerpunkt meines Trainings liegt auf der Schulung der Wahrnehmung durch Übungen und Rollenspiele, angepasst an den Aufgaben Ihres Assessment Centers.

Weitere Informationen erhalten Sie unter 030/4407738 oder  www.es-change.de

Elke Stuhlmann

 

 

Assessment Center – mögliche Aufgaben und Methoden

Christof Obermann und Stefan Höft haben in einer Studie die beliebtesten Übungen und Tests  deutscher Firmen für die Bewerberauswahl ermittelt:

  • 89 Prozent – Präsentation
  • 71 Prozent – Zweiergespräch
  • 69 Prozent – Fallstudie
  • 66 Prozent – Interview
  • 62 Prozent – Gruppendiskussion

Im Internet gibt es verschiedene Foren, in den Erfahrungen ausgetauscht werden, welche Aufgaben in welchen Unternehmen üblich sind.  Zum Beispiel in der Lounge von www.wiwi-treff.de

Möchten Sie sich auf eine Aufgabe besonders intensiv vorbereiten? In Kleingruppen oder Einzelcoaching besteht hier www.es-change.de die Möglichkeit dazu.

Elke Stuhlmann

 

 

Assessment Center Training in Berlin

Sie haben eine Einladung zu einem Assessment Center erhalten und wollen sich vorbereiten? In kleiner Gruppe werden Selbstpräsentation, Mitarbeitergespräche, Rollenspiele, Gruppenübung, Gruppendiskussion und Postkorbübung trainiert. Nächste Termine (Samstag):

  • 13.07.2013
  • 10.08.2013
  • 31.08./01.09.2013
  • 14.09.2013
  • 12.10.2013
  • 09.11.2013
  • 07.12.12013

Weitere Informationen unter www.es-change.de

 

Elke Stuhlmann

Coaching zur Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch

Was erwartet Sie im Vorstellungsgespräch? Worauf sollten Sie sich vorbereiten?

1. Sammeln Sie Informationen über das Unternehmen, nutzen Sie dazu die Homepage, Pressemitteilungen, googeln Sie den Firmennamen

2. Bereiten Sie Ihre Selbstpräsentation vor, hier werden Sie aufgefordert, ca. 5 min über Ihren beruflichen Lebensweg zu sprechen. Wiederholen Sie aber nicht Ihren Lebenslauf, sondern betonen Sie jene Berufserfahrung, die Sie für die ausgeschriebene Stelle interessant macht.

3. Bereiten Sie sich auf Fragen zu Ihrem Lebenslauf (Lücken und Brüche), auf Hintergrundfragen zu Ihrer Berufserfahrung vor (z.B. „In welchem Projekt waren Sie besonders erfolgreich“?)

4. Bereiten Sie sich auf Fragen zu Ihrer Person vor, Ihre Stärken und Schwächen natürlich, aber auch auf Fragen zu Ihrer Belastbarkeit/Stress, Konfliktfähigkeit, Teamfähigkeit, Ihre Erfolge und Misserfolge.

5. Bereiten Sie sich auf Fragen zu Ihrer Motivation vor: Warum haben Sie sich bei diesem Unternehmen beworben? Was interessiert Sie an der ausgeschriebenen Stelle? Hier sollten Sie mehr als nur – find ich spannend – sagen können!

6. Überlegen Sie sich, wie Sie mit unterlaubten Fragen, z.B. nach Ihrer Familienplanung umgehen. Auf diese Frage müssen Sie nicht wahrheitsgemäß antworten!

7. Machen Sie sich Gedanken zu Ihren Gehaltsvorstellungen! Nutzen Sie entsprechende Listen im Internet, beachten Sie aber auch Ihre Berufserfahrung, die Branche und die Größe des Unternehmens.

Haben Sie noch Fragen und wollen Sie sich gründlich vorbereiten, Ihre Selbstpräsentation üben? www.es-change.de

Elke Stuhlmann

 

Feel-good-Manager

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 05.05.2013 veröffentlichte einen Artikel mit der Unterüberschrift „In Deutschlands Firmen darf wieder gekuschelt werden“. Die Idee des Feel-good-Managements ist Folgende: die Mitarbeiter einer Firma sollen sich an ihrem Arbeitsplatz wohl fühlen. Dafür wird in einigen Unternehmen ein Feel-good-Manager eingestellt. Dieser soll dann dafür sorgen, dass die Mitarbeiter Spaß an ihrer Arbeit haben, gute Laune mitbringen, gern ins Büro gehen und somit kein Burnout bekommen. Indem  Kickertische aufgestellt werden, gemeinsam in den Biergarten gegangen oder zusammen Volleyball gespielt wird.

Das es der Generation Y nicht mehr so sehr um Karriere und Gehalt geht bei der Auswahl des Arbeitgebers, bemerke ich schon seit einiger Zeit in meinen Bewerbungscoachings. Und das Arbeitgeber mehr dafür tun, dass ihre Mitarbeiter nicht ausbrennen, ist sicher lobenswert. Nur sorgt ein gemeinsamer Biergartenbesuch wirklich dafür, dass ich mich an meinem Arbeitsplatz wohl fühle? Ist nicht vielmehr die Art des Vorgesetzten zu Führen und die Zusammensetzung des Teams ausschlaggebend für mein Wohlfühlgefühl? Und die Arbeitsinhalte und deren Ergebnisse? Ist nicht die ganze Idee der Firma, geringe Gehälter zu zahlen, dafür aber Spaß bei der Arbeit zu versprechen, sehr bequem und preiswert? Oder stellen die Unternehmen sich einfach nur auf die Generation Y ein, denen durch das derzeitige Schulsystem der Leistungsgedanke  abhanden gekommen ist!

Elke Stuhlmann

 

Bewerbung – Ehemalige Arbeitgeber als Referenz angeben

Sie möchten eine Bewerbung versenden und Referenzen angeben? Gute Idee, fügen Sie nach Ihrem Lebenslauf eine Liste mit 3-4 Referenzgebern an, deren Zustimmung Sie  vorab eingeholt haben. Und natürlich nennen Sie nur ehemalige Arbeitgeber, die Ihnen wohlgesonnen sind.

Aber auch bei Referenzen gilt – Ihr ehemaliger Arbeitgeber muss sich an die Grundsätze der Zeugniserstellung halten, auch die telefonischen Auskünfte über Sie müssen wohlwollend und wahrheitsgemäß sein.

Und Wichtig:

Ohne Ihre Zustimmung darf ein potentieller Arbeitgeber nicht Ihren ehemaligen Arbeitgeber anrufen. Siehe auch Datenschutz in der Personalabteilung

Elke Stuhlmann

 

 

 

Schwierige Fragen bei Vorstellungsgesprächen und im Assessment Center

Auf die Selbstpräsentation im Vorstellungsgespräch oder Assessment Center kann man sich gut vorbereiten, da diese geübt werden kann. Wie wird jedoch das Jobinterview? Welche Fragen wird der Arbeitgeber stellen und wie sollten Sie antworten? Was sind die „richtigen“ Antworten?

In der Literatur und im Internet gibt es unendliche Listen mit möglichen Fragen. Diese alle zu beantworten, wäre sicherlich eine Möglichkeit sich vorzubereiten. Aber wird die Antwort dem Arbeitgeber gefallen, was will er eigentlich hören?

Ich empfehle Ihnen, antworten Sie ehrlich, verkaufen Sie jedoch Ihre Person entsprechend. Antworten Sie selbstbewusst, aber übertreiben Sie auch nicht. Reden Sie nie über Ihre Probleme während des Studiums, mit den letzten Arbeitgeber oder Vorgesetzten. Hier sollten Sie ausweichend antworten.

Auf unerlaubte Fragen müssen Sie nicht antworten, hier können Sie lügen. Auf die Frage nach der Familienplanung antworten Sie natürlich „kein Thema zur Zeit, Berufseinstieg oder Karriere haben Vorrang“.

Wie gehen Sie jedoch mit fiesen und kuriosen Fragen um?  Denken Sie um die Ecke. Die perfekte Antwort wissen Sie sowieso nicht, also seien Sie kreativ, manchmal kann auch Schlagfertigkeit einen guten Eindruck hinterlassen.

– Wieviel Smarties passen in einen Smart?

Ein Teilnehmer (Mann) meines Bewerbungstrainings hat von folgender Frage berichtet, die er im Vorstellungsgespräch gestellt bekommen hat:

– Haben Sie Eier aus Stahl?

Wie hätten Sie geantwortet? Haben Sie ähnliche schwierige oder skurrile Fragen schon erlebt? Dann schreiben Sie sie mir.

Elke Stuhlmann