Coach-Dating

Neue Geschäftsidee: Coach-Auswahl live, kompakt und an einem Ort.

„Mit einem guten Coach/Supervisor ist es wie mit einem guten Arzt: Es ist schwer, einen zu finden. Und nicht jeder kennt jemanden, der einen Coach empfehlen kann,“ meinen Sabine Eismar (SEI Entwicklungsarbeit) und Rüdiger Kerls-Kreß (Klartext Kommunikation) aus Düsseldorf. Deshalb haben sie ein „Coach-Dating“ erfunden. Wie schon beim „Speed-Coaching“ ist die Idee, innerhalb kurzer Zeit mehrere Coachs persönlich kennen zu lernen.

SEI Entwicklungsarbeit stellt potenziellen Coaching-Klienten an einem Abend im ansprechenden Ambiente in Düsseldorf mindestens fünf geeignete und qualifizierte Coachs zur Auswahl. Bei Bedarf und auf Anfrage werden dabei Erwartungen und Vorgaben berücksichtigt.

Innerhalb einer Stunde soll der potenzielle Coaching-Klient die Coaches in (ca. zehnminütigen) Kurzgesprächen kennen lernen. Weiterführende schriftliche Informationen über jeden Coach werden zur Verfügung gestellt. Im Anschluss kann zudem ein vertiefendes Gespräch mit einem Coach der Wahl geführt werden. So soll man sich in kürzester Zeit eine fundierte Grundlage für eine gute Entscheidung schaffen können. Die Teilnahme an einem Dating beinhaltet – neben dem Dating-Honorar in Höhe von 99 Euro (ab Juli 2010) – keine weiteren Verpflichtungen. Die persönlichen Klientendaten werden vertraulich behandelt. (Quelle: Coaching-Newsletter von Ch. Rauen)

Die Vorteile für den Coaching-Klienten? Er lernt in kurzer Zeit verschiedene Coaches kennen. Und dies verhältnismäßig preiswert. Der Nachteil? Er hat keine eigene Vorauswahl getroffen, hat keine Informationen über Spezialisierung und beruflichen Hintergrund.

Coaching hätte geholfen!

Acht Coachs äußern sich in der Zeitschrift „wirtschaft+weiterbildung“ über Horst Köhlers „Verzweiflungstat“.

Die von wirtschaft+weiterbildung (7/8_10) befragten Coaches sind der Meinung, dass Bundespräsident Horst Köhler (wenn überhaupt) nicht auf diese Art hätte zurücktreten dürfen. Durch gemeinsames Nachdenken mit einem professionellen Sparringspartner wäre ein solcher Kurzschluss zu verhindern gewesen:
Uwe Böning: Horst Köhler hat Amt und Person verwechselt.
Dr. Wolfgang Looss: Ein Coach hätte für eine bewusstere Entscheidung gesorgt.
Klaus Eidenschink: Wehe dem, der keinen Coach hat!
Dr. Bend Wittschier: Rechtzeitig die rhetorischen Waffen schärfen!
Dr. Barbara Heitger: Persönliche Resilienz kann erworben werden
Dr. Klaus Doppler: Verhindern, dass sich Menschen isolieren!
Madeleine Leitner: Welchen Einfluss hatte die Ehefrau?
Dr. Rolf Th. Stiefel: Eine Organisation muss unüberlegte Abgänge verhindern!

Weitere Informationen:
http://www.haufe.de/personal/wuw/magazineItemDetail?editionID=1276758692.16&articleID=17

Was bringen Seminare zur Stressbewältigung?

Seminare zur Stressbewältigung und Burnout-Prophylaxe stehen hoch im Kurs. Doch was bringen diese Seminare den Teilnehmern, wenn sie zum Programm der betrieblichen Gesundheitsförderung gehören und somit zielorientiert und ökonomisch sein sollen? Erzeugt dies nicht neuen Stress, endlich nicht mehr gestresst zu sein? Jeder, der sich mit diesem Thema schon mal beschäftigt hat, vielleicht ein Buch zum Zeitmanagment gelesen hat, weiss schliesslich, dass er Pausen einhalten sollte, sich eine to-do-Liste machen sollte und einen Zeitpunkt für den Feierabend festlegen und einhalten sollte. Trotzdem fällt es vielen dann in der konkreten Situation im Büro schwer, sich an die Vorhaben auch zu halten. Warum? Weil die Zeiten gerade so schwer sind oder der Vorstand unbegrenzten Einsatz fordert? NEIN! Größtenteils liegen die Ursachen für zuviel Stress tiefer begraben. Fragen Sie sich, wer oder was setzt Sie so unter Leistungsdruck, treibt Sie zur Perfektion an? Welche unbewussten Glaubenssätze und inneren Antreiber bringen Sie dazu, nicht „nein“ sagen zu können zu einem weiteren Projekt auf Ihrem Schreibtisch? Auf diese Fragen müssen Sie eine Antwort finden. Leider gelingt dies nicht in einem 2tägigen Seminar zum Zeit- und Stress-management.