Assessment Center Training in Berlin

Sie haben eine Einladung zu einem Assessment Center erhalten und wollen sich vorbereiten? In kleiner Gruppe werden Selbstpräsentation, Mitarbeitergespräche, Rollenspiele, Gruppenübung, Gruppendiskussion und Postkorbübung trainiert. Nächste Termine (Samstag):

  • 13.07.2013
  • 10.08.2013
  • 31.08./01.09.2013
  • 14.09.2013
  • 12.10.2013
  • 09.11.2013
  • 07.12.12013

Weitere Informationen unter www.es-change.de

 

Elke Stuhlmann

Kochen für die Teamentwicklung!

Die Küche als Ort der Begegnung ist jedem bekannt, der Feste in der eigenen Wohnung ausrichtet. Oft treffen bis dato unbekannte Menschen in der Küche aufeinander, kommen ins Gespräch, die spannendsten Diskussionen entstehen, ungezwungenes Kennenlernen nimmt nicht selten ihren Anfang am Buffet in der Küche.

Ich biete ab sofort gemeinsam mit einer Kochschule in Berlin Workshops zur Team- und Personalentwicklung an.

Diese Workshops bieten den Teams einer Firma die Chance, sich neu zu begegnen. Durch die ungewohnte und neue Aufgabe des gemeinsamen Kochens werden hinderliche Verhaltens- und Kommunikationsmuster abseits des eigentlichen Arbeitsplatzes sichtbar. Versteckte Konflikte zwischen einzelnen Teammitgliedern kommen genauso ans Tageslicht  wie unbewusste Rollenkonflikte, Rivalitäten oder innere Kündigung, Mobbing und Burnout. Auch noch nicht gekannte, aber nutzbringende Kompetenzen der Mitarbeiter treten durch die neue Art des Teamworks am Schneidebrett und Herd zu Tage, die später an den Arbeitsplatz übertragen werden können.

 Von den in einem Team zusammen arbeitenden Menschen wird erwartet, dass sie, trotz ihrer ganz persönlichen, individuell ausgeprägten Eigenschaften, Verhaltensweisen und Wertvorstellungen, doch irgendwie „zusammenpassen“, um gemeinsam zu effektiven Leistungen in der Arbeit zu kommen.

Dieses Zusammenwirken ist jedoch nicht ohne weiteres möglich. Eine Gruppe ist noch lange kein Team. Vielmehr stellt es sich als Resultat eines Prozesses dar, in dem die Mitglieder eines Teams sich „ihre“ Teamstruktur und „ihre“ Art zu kommunizieren und zu kooperieren erarbeiten und entwickeln müssen. Gegenseitiges Kennenlernen, gegenseitige Akzeptanz und eindeutige Aufgaben- und Rollenverteilung sind die Grundpfeiler einer erfolgreichen Zusammenarbeit im Team. Wenn es innen nicht gut funktioniert, dann wird es im außen, d.h. für den Kunden sichtbar und spürbar.

Das Ereignis des gemeinsamen Kochens eines 4-Gänge-Menüs stärkt das Wir-Gefühl, zeigt Störungen im Team und hilft, diese Störungen und Konflikte zu überwinden.

Ziele eines Teambildungsworkshops können sein:

–        Steigerung der Effektivität des Teams

–        Verbesserung der Kommunikation und Zusammenarbeit des Teams und Beseitigung von  Kommunikationsblockaden

–        Identifizierung von offenen oder verdeckten Konflikten im Team

–        Stärkung des Wir-Gefühls und Steigerung der Motivation

–        Identifizierung von problematischen Verhaltensmustern im Team

–        Analyse von Rollen und Rollenkonflikten der Teammitglieder

Der Workshop kann im Rahmen einer Kickoffveranstaltung zu Beginn des neuen Jahres, als Teil eines Strategieworkshops oder am Beginn/Ende eines längeren Teambildungsprozesses stattfinden!

Weitere Informationen unter www.es-change.de 

Elke Stuhlmann

Selbstpräsentation im Assessment Center

Ein wichtiger Bestandteil des Assessment Centers ist die Selbstpräsentation. Sie ist meistens die erste Übung, der Einstieg in Ihr AC. Dabei bekommen die Beobachter den ersten Eindruck von Ihnen und der erste Eindruck ist bekanntlich wichtig. Wie Sie hier auftreten, kann entscheidend sein für Ihre weitere Bewertung.

Meistens haben Sie eine Vorbereitungszeit und werden aufgefordert, 10 Minuten sich selbst zu präsentieren. Es kann Ihnen aber auch passieren, dass Sie gar keine Vorbereitungszeit haben und Ihnen nur 3 Minuten für Ihre Präsentation zur Verfügung stehen. Nehmen Sie eine Armbanduhr mit und achten genau auf die Zeit. Wenn Ihre Präsentation abgebrochen wird ohne das Sie zum wirklich Wichtigem gekommen sind, wäre das sehr schade. Wichtig ist ausserdem, dass Sie nicht Ihren Lebenslauf nach erzählen, sondern die Stationen hervorheben, die für das Unternehmen wichtig sind. D.h. Schulzeit, Wehrdienst, Elternzeit können Sie alles weglassen.

Bewerten Sie nicht! Sondern beschreiben Sie Ihre Tätigkeit, wofür waren Sie zuständig, welche Arbeitsbereiche und Aufgaben hatten Sie zu bewältigen. Immer bezogen auf die neue Stelle! Nutzen Sie Schlagworte und Schlüsselbegriffe, dies zeigt, dass Sie wissen, wovon Sie reden!

Benutzen Sie Flipchart, Pinnwand oder ähnliches. Die Beobachter wollen auch sehen, dass Sie mit den Präsentationsmedien umgehen können. Und machen Sie Ihre Präsentation rund, d.h. am Anfang stellen Sie sich mit Ihrem Namen vor und am Ende bedanken Sie sich für die Aufmerksamkeit und stellen sich für weitere Fragen zur Verfügung. „Der erste Eindruck prägt, der letzte Eindruck bleibt!“

Sie möchten Ihre Selbstpräsentation üben und sich auf Ihr AC vorbereiten? Am 11.06. biete ich den nächsten Workshop zur Vorbereitung auf ein Assessment Center an! Sie können sich aber auch in einem 3stündigen Einzelcoaching auf Ihr AC vorbereiten!

Wie gut sind Zeitmanagement-Seminare?

Der Tagesspiegel widmet sich in seinem Karriereteil vom Wochenende mal wieder dem Thema Zeitmanagement. Seminare zum Thema Zeitmanagement werden vielerorts angeboten und richten sich an ein unterschiedliches Klientel. Aber wie gut und hilfreich sind Sie wirklich?

Fazit: Gute Zeitmanagementseminare setzen auf die Erarbeitung individueller Lösungen, denn Zeitmanagement *ist* individuell. Jeder hat andere Zeitressourcen und eine andere Ressourcenstruktur. Häufig werden solche Seminare auch genutzt, um schon vorhandenes Wissen um das eigene Zeitmanagement nochmal aufzufrischen und sich neuen Schwung zu holen. Sich nach den eigenen Regeln des Zeitmanagements zu richten, fällt häufig sehr schwer, wenn es darum geht, die lang gehegten Gewohnheiten dauerhaft abzulegen. Dies kann gelernt werden, aber für manche sind hier größere Hürden zu überwinden.

Zu faul – oder wie?

Ich möchte einen Workshop mit Promovierenden zum Thema Zeit- und Selbstmanagement für ein paar paar Anmerkungen zum Anlass nehmen.

Die Methoden des Zeitmanagements: ALPEN-Methode der Tagesplanung, Priorisierung nach dem ABC-Prinzip, 60:40 Regel, Paretoprinzip und andere findet man in jedem Buch zum Thema. Dies alles sind Methoden, die man anwenden kann, um sein Zeitmanagement zu verbessern: Sprich: wichtige Aufgaben nicht gleichzeitig dringend werden zu lassen bzw. die eigene Zeit effektiver zu nutzen; auch um von anstrengenden Tätigkeiten zu entspannen.

Die Crux dabei ist, dass hinter dem Phänomen Zeitmanagement auch eine nicht zu vernachlässigende psychologische Komponente steht, die dazu führt, dass bekannte Methoden nicht angewendet werden. Diese Widerstände werden häufig banalisiert, „ich bin zu faul“ oder dürfen nicht sein „ich bin doch in Ordnung“. Ändern wird sich dadurch an diesen Widerständen nichts und so wird man immer wieder an den Punkt gelangen, an dem man wichtige Aufgaben vor sich her schiebt und zu oben genannten Schlussfolgerungen kommt. Dies ist eine gute Methode, den eigenen Selbstwert schrittweise in den Keller zu verfrachten.

Ein wichtiger Schritt, um aus diesen Kreislauf herauszugelangen, ist ein wertfreies Akzeptieren dieser Probleme. „Es ist so, wie es ist.“ Klingt erstmal leicht gesagt, ist aber ein großer Schritt und häufig Ergebnis eines langen (Leidens-)Prozesses. Er ist für viele deshalb hilfreich, weil man einen Teil seiner Selbst nicht mehr verleugnen/beschönigen muss. Dies finde ich einen freundlicheren Umgang mit sich selbst.

Ist dieser Schritt ernsthaft geschafft, kann man sich der Frage widmen, wie man nun mit dieser Situation umgehen möchte. Was kann ich aktuell tun, um dieses Problem anzugehen? Muss ich wissen, wie es entstanden ist, was es für mich bedeutet oder reicht es zunächst, Schritt für Schritt einen neuen Umgang zu erlernen? Ein Akzeptieren der Problematik bringt näher an die Realität und setzt Ressourcen frei, die man braucht, um die Situation zu verändern.