Assessment Center – Beobachtertraining

Ihr Unternehmen plant die Durchführung eines Assessment Centers? Die Beobachter im Assessment Center sollen Führungskräfte Ihres Unternehmens sein? Was ist wichtig bei der Verhaltensbeobachtung der Bewerber?

Inhalt meines Seminars – Beobachterschulung für Assessment Center:

  • Beobachten, Beschreiben, Bewerten
  • Beobachtungsfehler
  • Beurteilungskriterien
  • Beobachtungsbogen
  • Übungen und Rollenspiele zur Beurteilung von Bewerbern

Der Schwerpunkt meines Trainings liegt auf der Schulung der Wahrnehmung durch Übungen und Rollenspiele, angepasst an den Aufgaben Ihres Assessment Centers.

Weitere Informationen erhalten Sie unter 030/4407738 oder  www.es-change.de

Elke Stuhlmann

 

 

Selbstkontrolle ist trainierbar

Der Spiegel zitierte im Juli in einem Artikel über die Zusammenhänge von Selbstdisziplin und Lebenszufriedenheit Forschungsergebnisse, die besagen, dass Selbstkontrolle oder auch die Willenskraft sich ähnlich wie ein Muskel verhält .

Selbstkontrolle verhält sich wie ein Muskel, was bedeutet das? In Untersuchungen zur Selbstkontrolle hat man herausgefunden (Baumeister, 2012, pdf)), dass die Selbstkontrolle je nach Anforderung Ermüdungserscheinungen zeigt. So führen Aufgaben, die die Selbstkontrolle beanspruchen, wie beispielsweise die Erlaubnis, nur den Rettich zu essen, wenn gleichzeitig ein Teller mit Keksen auf dem Tisch steht, zu einer Verringerung der Ausdauer bei nachfolgenden Aufgaben. Die Probanden geben schneller auf, wenn sie vorher schon den Keksen widerstanden haben. Der Ermüdungseffekt tritt also schnell ein. Gleichzeitig gibt es aber, wie auch beim Muskel, einen Trainingseffekt. So konnte in einer Studie gezeigt werden, dass Raucher besser und anhaltender mit dem Rauchen aufgehört haben, wenn sie vorher ein Selbstkontrolltraining durchlaufen haben. Eine Gruppe sollte täglich einen Handexpander 2 mal am Tag so lange drücken, bis sie nicht mehr können, die 2. Gruppe sollte für 2 Wochen vor dem Rauchstopp auf süße Nahrung verzichten. Dies sind beides Anforderungen, die eine starke Willenskraft bzw. Selbstkontrolle erfordern, wie man sich gut vorstellen kann. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigte sich bei beiden Gruppen, dass diese nachhaltiger auf das Rauchen verzichteten.

Zudem konnte gezeigt werden, dass auch das Treffen von Entscheidungen einen Einfluss auf die Stärke unserer Selbstkontrolle hat. Je mehr Entscheidungen getroffen werden, desto weniger Energie haben wir für die Selbstkontrolle und erliegen mehr Versuchungen. Ähnlich verhält es sich mit Eigeninitiative, je mehr Selbstkontrolle ausgeübt wurde, desto eher reagierten Probanden nachher passiv und wählten Standardoptionen.

Was bedeuten beide Effekte auf die Selbstkontrolle für unseren Alltag? Er erklärt, dass es sinnvoll ist, schwierige Aufgaben oder Entscheidungen an den Anfang des Tages legen und damit zu rechnen, dass nach einem solchen „Training“ ein Erschöpfungseffekt bezogen auf die Selbstdisziplin eintritt.
Gleichzeitig sollten wir im Hinterkopf haben, dass Trainingseffekte immer später eintreten und wir daher täglich am Ball bleiben sollten. D. h. auch gibt keinen Schalter und danach geht es automatisch leichter, sondern es geht immer wieder erneut darum, sich bei schwierigen Aufgaben oder Entscheidungen zu überwinden.

Richtig frei machen

Bei Aufschieberitis nagt häufig das schlechte Gewissen an einem, auch wenn wir „Feierabend“ haben.
Hier ist es wichtig, sich darin zu bestärken: Wenn ich schon frei mache, dann bitte auch richtig.
Freizeit, Ablenkung, Erholung bringen uns in einen Abstand zur Arbeit, der es uns ermöglicht, am nächsten Tag/nach dem Urlaub mit einem freieren Blick der Arbeit zu begegnen.
Falls die Gedanken zu sehr an der Arbeit hängen, ist es gut, in der Freizeit Dinge zu tun, die uns in Ablenken bzw. andersartig beanspruchen, beispielsweise ein Beachvolleyballspiel mit Freunden.

Grenzen, auch was die Arbeitszeit angeht, sind wichtig. Manche Klienten berichten, dass sie – einmal im im „Flow“ – bis zur Erschöpfung weiterarbeiten. Damit arbeiten sie mehr, als gut für sie ist, um die gerade erlebte Effektivität auszunutzen. Hier gilt dennoch: Die Arbeitszeit nicht zu lange ausdehnen und sich freie Zeit zur Erholung gönnen. (Flowerlebnisse können und sollten erwarbeitet werden und kein Ergebnis des Zufalls sein.)

In diesem Sinne: Eine genußvolle und erholsame Freizeit!

Assessment Center – mögliche Aufgaben und Methoden

Christof Obermann und Stefan Höft haben in einer Studie die beliebtesten Übungen und Tests  deutscher Firmen für die Bewerberauswahl ermittelt:

  • 89 Prozent – Präsentation
  • 71 Prozent – Zweiergespräch
  • 69 Prozent – Fallstudie
  • 66 Prozent – Interview
  • 62 Prozent – Gruppendiskussion

Im Internet gibt es verschiedene Foren, in den Erfahrungen ausgetauscht werden, welche Aufgaben in welchen Unternehmen üblich sind.  Zum Beispiel in der Lounge von www.wiwi-treff.de

Möchten Sie sich auf eine Aufgabe besonders intensiv vorbereiten? In Kleingruppen oder Einzelcoaching besteht hier www.es-change.de die Möglichkeit dazu.

Elke Stuhlmann

 

 

Assessment Center Training in Berlin

Sie haben eine Einladung zu einem Assessment Center erhalten und wollen sich vorbereiten? In kleiner Gruppe werden Selbstpräsentation, Mitarbeitergespräche, Rollenspiele, Gruppenübung, Gruppendiskussion und Postkorbübung trainiert. Nächste Termine (Samstag):

  • 13.07.2013
  • 10.08.2013
  • 31.08./01.09.2013
  • 14.09.2013
  • 12.10.2013
  • 09.11.2013
  • 07.12.12013

Weitere Informationen unter www.es-change.de

 

Elke Stuhlmann

War nun alles umsonst? – Mit Rückfällen umgehen

Veränderungen brauchen Zeit. Alte Gewohnheiten kann man aus neurobiologischer Sicht als gut ausgebaute Straße bezeichnen, dies sind neuronale Verknüpfungen, die häufig wiederholt wurden und deshalb gut abrufbar sind. Wollen wir neue Gewohnheiten erlernen, bedeutet dies, dass man neben der „Autobahn“ (viel befahren, bekannte, alte Gewohnheiten) einen neuen Weg erlaufen muss. Das heißt, dass wir eine neue Handlungsweise immer wieder wiederholen müssen, um sie leichter abrufbar zu machen. Aus einem Gang über die Wiese wird bei Wiederholungen ein Trampelpfad und später ein gut sichtbarer Weg. Das ist harte Arbeit. Dabei kann es aber auch vorkommen, dass wir wieder auf die „Autobahn“ gelangen, also in unsere alten Gewohnheiten. War denn nun alles umsonst bisher? Nein, wie das Beispiel beschreibt, ist es nicht so einfach, solche alten Gewohnheiten zu lassen und Rückfälle sind dabei ganz normal. Wichtig ist hier nur, wie mit Rückfällen umgegangen wird. Nehmen wir sie als ganz normale Begleiterscheinung hin ist es leichter, sie zu akzeptieren. Jederzeit, in jeder Minute können wir neu entscheiden, ob wir auf der Autobahn bleiben oder auf den neuen Trampelpfad abbiegen, auch wenn der Tag schon halb vorbei ist und wir am vormittag wieder wichtige Dinge aufgeschoben haben.

Coaching zur Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch

Was erwartet Sie im Vorstellungsgespräch? Worauf sollten Sie sich vorbereiten?

1. Sammeln Sie Informationen über das Unternehmen, nutzen Sie dazu die Homepage, Pressemitteilungen, googeln Sie den Firmennamen

2. Bereiten Sie Ihre Selbstpräsentation vor, hier werden Sie aufgefordert, ca. 5 min über Ihren beruflichen Lebensweg zu sprechen. Wiederholen Sie aber nicht Ihren Lebenslauf, sondern betonen Sie jene Berufserfahrung, die Sie für die ausgeschriebene Stelle interessant macht.

3. Bereiten Sie sich auf Fragen zu Ihrem Lebenslauf (Lücken und Brüche), auf Hintergrundfragen zu Ihrer Berufserfahrung vor (z.B. „In welchem Projekt waren Sie besonders erfolgreich“?)

4. Bereiten Sie sich auf Fragen zu Ihrer Person vor, Ihre Stärken und Schwächen natürlich, aber auch auf Fragen zu Ihrer Belastbarkeit/Stress, Konfliktfähigkeit, Teamfähigkeit, Ihre Erfolge und Misserfolge.

5. Bereiten Sie sich auf Fragen zu Ihrer Motivation vor: Warum haben Sie sich bei diesem Unternehmen beworben? Was interessiert Sie an der ausgeschriebenen Stelle? Hier sollten Sie mehr als nur – find ich spannend – sagen können!

6. Überlegen Sie sich, wie Sie mit unterlaubten Fragen, z.B. nach Ihrer Familienplanung umgehen. Auf diese Frage müssen Sie nicht wahrheitsgemäß antworten!

7. Machen Sie sich Gedanken zu Ihren Gehaltsvorstellungen! Nutzen Sie entsprechende Listen im Internet, beachten Sie aber auch Ihre Berufserfahrung, die Branche und die Größe des Unternehmens.

Haben Sie noch Fragen und wollen Sie sich gründlich vorbereiten, Ihre Selbstpräsentation üben? www.es-change.de

Elke Stuhlmann

 

Feel-good-Manager

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 05.05.2013 veröffentlichte einen Artikel mit der Unterüberschrift „In Deutschlands Firmen darf wieder gekuschelt werden“. Die Idee des Feel-good-Managements ist Folgende: die Mitarbeiter einer Firma sollen sich an ihrem Arbeitsplatz wohl fühlen. Dafür wird in einigen Unternehmen ein Feel-good-Manager eingestellt. Dieser soll dann dafür sorgen, dass die Mitarbeiter Spaß an ihrer Arbeit haben, gute Laune mitbringen, gern ins Büro gehen und somit kein Burnout bekommen. Indem  Kickertische aufgestellt werden, gemeinsam in den Biergarten gegangen oder zusammen Volleyball gespielt wird.

Das es der Generation Y nicht mehr so sehr um Karriere und Gehalt geht bei der Auswahl des Arbeitgebers, bemerke ich schon seit einiger Zeit in meinen Bewerbungscoachings. Und das Arbeitgeber mehr dafür tun, dass ihre Mitarbeiter nicht ausbrennen, ist sicher lobenswert. Nur sorgt ein gemeinsamer Biergartenbesuch wirklich dafür, dass ich mich an meinem Arbeitsplatz wohl fühle? Ist nicht vielmehr die Art des Vorgesetzten zu Führen und die Zusammensetzung des Teams ausschlaggebend für mein Wohlfühlgefühl? Und die Arbeitsinhalte und deren Ergebnisse? Ist nicht die ganze Idee der Firma, geringe Gehälter zu zahlen, dafür aber Spaß bei der Arbeit zu versprechen, sehr bequem und preiswert? Oder stellen die Unternehmen sich einfach nur auf die Generation Y ein, denen durch das derzeitige Schulsystem der Leistungsgedanke  abhanden gekommen ist!

Elke Stuhlmann

 

Emotionen als Botschaften schätzen

Verdrängen ist ein häufiges Phänomen beim Aufschieben. Schon während des Tages gehe ich vielleicht unangenehmen Gefühlen aus dem Weg, die mit der Bearbeitung der Aufgabe zusammenhängen, indem ich die Aufgabe aufschiebe.
Am Abend dann verdränge ich das schlechte Gewissen, weil ich diese Aufgabe wieder nicht erledigt habe.

Verdrängen ist ein aktiver Prozess, der Energie benötigt, auch wenn er manchen sehr leicht vorkommt. Tief in unserem Inneren ist uns klar, dass wir wieder etwas nicht erledigt haben, auch wenn wir nach außen und vielleicht auch vor uns selbst so tun können, als wäre dem nicht so. Diese Gewissheit kann zersetzend auf unseren Selbstwert wirken. Wir „lernen“ implizit, dass wir vermeintlich nicht in der Lage sind, die Aufgabe auszuführen und gehen am nächsten Tag mit noch weniger Motivation an die Sache, weil es ja sicher wieder schief gehen wird.

Aus diesem Teufelskreis finden wir nur heraus, indem wir uns genauer mit unseren Gefühlen während der Arbeit befassen. Sie erst einmal wahrnehmen, ohne Bewertung anzusehen ist ein wichtiger Schritt. Gefühle sind oft schneller als kognitive Bewertungen. Möglicherweise sind sie nicht angemessen, dies werden wir aber nur herausfinden, wenn wir uns derer bewusst werden. Verleugnen wir sie immer wieder, werden wir Schaden nehmen, da sie ja doch da sind, wir sie aber nicht als einen zu uns gehörigen Teil akzeptieren.

Der Zugang zu diesen Gefühlen fällt manchem sehr schwer. Die eigenen Gefühle erkennen kann man üben, indem man sie zusätzlich zur jeweiligen Tätigkeit protokolliert. Auf diese Weise bringt man sich selbst immer wieder dazu, in sich hineinzuhorchen und nicht den Gefühlen die Kontrolle zu überlassen und wieder aufzuschieben.

Assessment Center Training in Berlin

Sie haben eine Einladung zu einem Assessment Center erhalten und wollen sich vorbereiten? In kleiner Gruppe werden Selbstpräsentation, Mitarbeitergespräche, Rollenspiele, Gruppenübung, Gruppendiskussion und Postkorbübung trainiert. Nächste Termine (Samstag):

  • 11.05.2013
  • 08.06.2013
  • 29./30.06.2013
  • 13.07.2013
  • 10.08.2013
  • 31.08./01.09.2013
  • 14.09.2013
  • 12.10.2013
  • 09.11.2013
  • 07.12.12013

Weitere Informationen unter www.es-change.de

 

Elke Stuhlmann