Allgemeine Präsentation / Vortrag im Assessment Center

Mögliche Vortragsthemen

  • Zukünftige oder aktuelle Entwicklungen („Wie sieht die Zukunft der Automobilbranche aus“)
  • Berufliche Qualifikation (Über welche 10 Eigenschaften muss ein Topmanager verfügen? Begründen Sie bitte, warum!“)
  • Politische Themen („Ist eine Frauenförderung durch Quotenregelung am besten zu erreichen?“)

Vorbereitung

  • Thema strukturieren, Argumente sammeln, sie sichten und auswählen (ggf. Pro– und Contra-Argumente darstellen, Schlagworte, Reizworte und Schlüsselbegriffe einsetzen), Medieneinsatz planen (Bewegung baut Stress ab!))

Ablaufschema

  • Thema des Vortrages nennen, dessen Bedeutung erläutern
  • Eigenen, fachlichen und persönlichen Bezug herausstellen
  • Derzeitige Situation schildern
  • Gründe für derzeitige Situation darlegen
  • Welche Situation soll in der Zukunft erreicht werden
  • Welche Maßnahmen sind dazu notwendig
  • Schlusszusammenfassung mit konkreten Handlungsempfehlungen (ggf. Diskussion eröffnen)

Beobachterkriterien im AC

  • Struktur und Gliederung
  • Flüssige Formulierungen und überzeugende Argumente, ggf. konkrete Beispiele
  • Kernaussagen und Handlungsaufforderungen
  • Visualisierung, Körpersprache, Zeitvorgabe
  • Souveränität auf dem Podium und Umgang mit Fragen der Zuhörer

 

Elke Stuhlmann

 

Der Sympathiefaktor im Assessment Center

In den meisten Assessment Centern (AC) kommt es nicht mehr so sehr auf Ihre Fachkenntnisse an, die wurden schon im Vorstellungsgespräch hinterfragt. Im AC möchte das Unternehmen, vor allem Ihr zukünftiger Chef, Ihre Persönlichkeit kennenlernen. Passen Sie zu dem Unternehmen? Sind Sie anpassungsfähig, sind Sie sympathisch? Kann der zukünftige Chef sich vorstellen, jeden Tag mit Ihnen zu arbeiten?

Sympathie entsteht durch die Sprache, die Sprechweise, das Auftreten, das Aussehen, die Kleidung und die Körpersprache.

Beispiel: Sie befürchten, jede Antwort auf eine Frage wird Ihnen negativ ausgelegt. Darum haben Sie beschlossen, Ihre Sprechweise auf ein Minimum zu reduzieren, nur ganz kurz zu antworten und auf gar keinen Fall viel von sich Preis zu geben. Bei Ihrem Gegenüber kommen Sie so als eher verschlossene Persönlichkeit an. Nun wird Ihr zukünftiger Chef befürchtet, dass Sie auch im Arbeitsleben wenig über Ihre Aufgaben, Probleme und Erfolge reden werden, Sie sammeln keinen Sympathiepunkt.

Wie sammeln Sie aber nun Sympathiepunkte? In dem Sie sich freundlich, tolerant, anpassungsfähig, gelassen und selbstsicher zeigen.

Vermeiden Sie Dominanzstreben,  Ungeduld, Verschlossenheit und Unhöflichkeit.

Beispiel: Frau Kroll soll entsprechend Arbeitsanleitung in der Selbstpräsentation auch ihren beruflichen Lebensweg schildern. Da dieser ja im vorliegenden Lebenslauf ersichtlich ist, läßt sie diesen Teil in ihrer Selbstpräsentation weg. Im anschließenden Interview wird Sie nach den Beweggründen dafür gefragt. „Mein beruflicher Lebensweg steht doch in meinem Lebenslauf, haben sie den nicht gelesen?“ ist die Antwort von Fr. Kroll. So kommt Fr. Kroll als unhöflich und nicht anpassungsfähig an und sammelt auch keinen Sympathiepunkt. 

 

Assessment Center Training in Berlin

Sie sind zu einem Assessment Center eingeladen und wollen sich vorbereiten? Im Assessment Center Training am 18.02.2012 in Berlin werden in kleiner Gruppe die Selbstpräsentation, Rollenspiele und vor allem die Gruppendiskussion geübt. Durch das Trainerfeedback erhalten Sie wertvolle Hinweise, worauf Sie in Ihrem AC achten sollten.

Weitere Termine: 17.03.2012,    24./25.03.2012

Weitere Informationen unter www.es-change.de oder 030/4407738

Elke Stuhlmann

Assessment Center Training am 17.09.2011

Sie haben eine Einladung zu einem Assessment Center erhalten und möchten sich auf diesen Termin vorbereiten?

In diesem eintätigen Workshop werden alle gängigen Aufgaben eines AC trainiert. Sie erhalten Feedback zu ihrem Auftreten und haben so die Chance, Ihr Abschneiden im AC zu optimieren.

Weitere Informationen unter www.es-change.de

Elke Stuhlmann

Postkorbübung im Assessment Center

Sie haben eine Einladung zu einem Assessment Center erhalten und eine der vorgesehenen Übungen wird die Postkorbübung sein? Ca. 50% der Unternehmen nutzen diese Übung um Ihre Belastbarkeit und Führungsqualität zu testen.

Folgendes kommt auf Sie zu: Sie erhalten eine Beschreibung Ihrer Position in einem fiktiven Unternehmen. Dazu ein Organigramm und einen Kalender. Und eine große Anzahl von Posteingangsschreiben ähnlich den Emaileingängen heutzutage. Die Situation kann beispielsweise sein, dass Sie 3 Wochen im Urlaub waren, jetzt 2 Stunden Zeit haben und dann für 3 Tage auf Dienstreise müssen. Nun müssen Sie entscheiden, was Sie mit den einzelnen Posteingängen machen. Sie Priorisieren und Delegieren. In der Regel haben Sie 1 Stunde Zeit für diese Übung, die Zeit ist oft knapp bemessen.

Wie gehen Sie nun vor? Lesen Sie zuerst die gesamten Unterlagen einmal quer, damit Sie einen kurzen Überblick bekommen, was auch auf dem letzten Blatt/Posteingang steht. Danach machen Sie sich gründlich mit Ihrer Funktion und vor allem mit dem Organigramm und ggf. Ihren Mitarbeitern vertraut. Im Anschluss arbeiten Sie die einzelnen Posteingänge ab und notieren kurz auf dem Schreiben, wie Sie sich entscheiden. Z.B. Rücksprache mit …, Weiterleitung an Vertrieb, Auftrag an Ihre Assisstentin usw.

Ist die Zeit um, wird  ein Beobachter mit Ihnen  die Übung auswerten. D.h. Sie schildern kurz wie Sie sich in jedem einzelnen Posteingang entschieden haben und erläutern auch warum Sie diese Entscheidung getroffen haben.

Achten Sie vor allem bei der Übung darauf, dass Sie unter Zeitdruck stehen, halten Sie sich also nicht zu lange an den einzelnen Posteingängen auf. Und Delegieren Sie, ein zukünftige Führungskraft sollte in der Lage sein, Arbeit abzugeben.

Elke Stuhlmann