Computerspiel statt Vorstellungsgespräch

Neuer Trend aus den USA – die Softwarefirma Knack aus Kalifornien bringt Computerspiele auf den Markt, mit deren Hilfe Bewerber ausgewählt werden können!

„Ballon Brigade“ – App-Store erhältlich

„Wasabi Waiter“ – www.knack.it

Es werden umfangreiche Informationen über die Fertigkeiten des Spielers erhoben, angeblich können 30 Fähigkeiten gemessen werden, von Kreativität über Risikobereitschaft bis hin zur sozialen und emotionalen Intelligenz!

Dann wünsche ich mal niemanden einen Chef, der seine Führungsqualitäten mittels Computerspiel unter Beweis gestellt hat!

Elke Stuhlmann

Assessment Center Training in Berlin

Sie haben eine Einladung zu einem Assessment Center erhalten und wollen sich vorbereiten? In kleiner Gruppe werden Selbstpräsentation, Interview, Rollenspiele, Gruppenübung, Gruppendiskussion und Postkorbübung trainiert.

Nächste Termine (Samstag):

  • 08.02.2014, 11.00 – 18.00 Uhr, Berlin Mitte
  • 08.03.2014
  • 12.04.2014
  • 10.05.2014
  • 14.06.2014
  • 12.07.2014
  • 09.08.2014
  • 13.09.2014
  • 11.10.2014
  • 08.11.2014
  • 06.12.2014

Die Kosten betragen 190 Euro.

Weitere Informationen erhalten Sie auf meiner Homepage unter www.es-change.de

Möchten Sie sich anmelden, dann schicken Sie mir bitte eine email an info@es-change.de

Elke Stuhlmann

Assessment Center – Beobachtertraining

Ihr Unternehmen plant die Durchführung eines Assessment Centers? Die Beobachter im Assessment Center sollen Führungskräfte Ihres Unternehmens sein? Was ist wichtig bei der Verhaltensbeobachtung der Bewerber?

Inhalt meines Seminars – Beobachterschulung für Assessment Center:

  • Beobachten, Beschreiben, Bewerten
  • Beobachtungsfehler
  • Beurteilungskriterien
  • Beobachtungsbogen
  • Übungen und Rollenspiele zur Beurteilung von Bewerbern

Der Schwerpunkt meines Trainings liegt auf der Schulung der Wahrnehmung durch Übungen und Rollenspiele, angepasst an den Aufgaben Ihres Assessment Centers.

Weitere Informationen erhalten Sie unter 030/4407738 oder  www.es-change.de

Elke Stuhlmann

 

 

Assessment Center – mögliche Aufgaben und Methoden

Christof Obermann und Stefan Höft haben in einer Studie die beliebtesten Übungen und Tests  deutscher Firmen für die Bewerberauswahl ermittelt:

  • 89 Prozent – Präsentation
  • 71 Prozent – Zweiergespräch
  • 69 Prozent – Fallstudie
  • 66 Prozent – Interview
  • 62 Prozent – Gruppendiskussion

Im Internet gibt es verschiedene Foren, in den Erfahrungen ausgetauscht werden, welche Aufgaben in welchen Unternehmen üblich sind.  Zum Beispiel in der Lounge von www.wiwi-treff.de

Möchten Sie sich auf eine Aufgabe besonders intensiv vorbereiten? In Kleingruppen oder Einzelcoaching besteht hier www.es-change.de die Möglichkeit dazu.

Elke Stuhlmann

 

 

Assessment Center – Beispiel für ein Rollenspiel / Mitarbeitergespräch

Aufgabe:

Sie sind Führungskraft einer Filiale einer großen Ladenkette und sollen mit einem Auszubildenden ein Gespräch zm Thema Pünktlichkeit führen. Der Azubi kommt 2-3 mal pro Woche 15-20 Minuten zu spät. Es wurden schon mehrere Gespräche zu diesem Thema mit dem Azubi geführt. Ansonsten zeigt er sehr gute Leistungen.

Sie haben 10 Minuten Zeit für dieses Gespräch.

Gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Begrüßung und Platz anbieten
  • Gesprächseinstieg: Lob über gute Entwicklung und Leistungen
  • Grund für Gespräch nennen: Unzufriedenheit über Unpünktlichkeit
  • Stellungnahme des Auszubildenden einholen „Warum kommen Sie zu spät?“
  • Gründe für das Zuspätkommen hinterfragen
  • gemeinsame Lösung für mehr Pünktlichkeit in der Zukunft erarbeiten
  • Vereinbarung treffen „Bis nächsten Montag werden die Gründe für das Zuspätkommen beseitigt und ab dann wird der Auszubildende pünktlich sein“
  • Sanktionen nennen – was passiert, wenn keine Änderung in seinem Verhalten eintritt (wird z.B. nach Beendigung der Ausbildung nicht übernommen usw.)
  • Verabschiedung

Die nächsten Termine für ein Assessment Center Training sind:

  • 20.10.2012
  • 17.11.2012
  • 15.12.2012

Elke Stuhlmann

 

 

Gruppendiskussion im Assessment Center

Die Gruppendiskussion ist ein wichtiger Bestandteil eines Assessment Center (AC). Hier wird ein Teammeeting oder eine Besprechung simuliert, wie wir sie alle aus dem Berufsalltag kennen. Die am häufigsten eingesetzte Variante ist die Gruppendiskussion ohne Rollenvorgabe, d.h. alle Teilnehmer sind auf einer Ebene und Sie erhalten im Gegensatz zum Rollenspiel keine Vorgaben, was Ihr Ziel ist oder wie Sie argumentieren sollen. Beispielsweise kann das Thema sein: „Wie lassen sich Mitarbeiter motivieren?“ Sie diskutieren in Ihrem eigenen Namen, was Sie bei dem Thema Motivation für wichtig halten.

Worauf achten die Beobachter? Auf Ihre Überzeugungsfähigkeit (wie argumentieren Sie?), Ergebnisorientierung (diskutieren Sie am Thema vorbei oder behalten Sie das Ziel im Auge), Kompromissfähigkeit (können Sie auch mal nachgeben oder wollen Sie auf jeden Fall Ihre Meinung durchsetzen) und auf Ihre Teamfähigkeit.

Beispiel: Im Workshop führte ich eine Gruppendiskussion durch, deren Ziel es war, nach 30 Minuten zu einem Konsens zu kommen und dann das Ergebnis zu präsentieren. 4 der 5 Teilnehmer diskutieren angeregt. Die 5. Teilnehmerin, deren Muttersprache nicht deutsch war, beteiligte sich nicht an der Diskussion, sondern arbeitete für sich selbst. 3 Minuten bevor die Zeit vorbei war, sagte sie, dass sie ganz anderen Meinung ist und auch zu einem anderen Ergebnis gekommen ist. In der verbleibenden kurzen Zeit schaffte es die Gruppe nicht, einen Konsens herzustellen.

Die Gruppe hat im Eifer des Gefechts die 5. Teilnehmerin schlichtweg vergessen einzubeziehen. Sozial kompetent und teamfähig wäre es gewesen, diese Frau immer wieder zu fragen, welche Meinung sie hat, ob sie mit den bisherigen Entscheidungen einverstanden ist. Natürlich wäre es auch die Aufgabe der 5. Teilnehmerin gewesen, ihre Teamfähigkeit zu zeigen und sich zu beteiligen, statt ihr eigenes Ding zu machen. Achten Sie also darauf, dass jeder seine Meinung zu dem vorgegebenen Thema sagen kann, beziehen Sie eher zurückhaltende Teilnehmer mit ein.

Da es keine vorgegebenen Rollen gibt, ist es in einer Gruppendiskussion hilfreich, wenn vor  Beginn der eigentlichen Diskussion festgelegt wird, wer moderiert, wer auf die Zeit achtet, wer mitschreibt und wer anschließend präsentiert.

Desweiteren achten Sie darauf, dass alle Teilnehmer die Aufgabe auch verstanden haben, dass für jeden vor Beginn der Diskussion klar ist, was das Ziel ist. Ich habe es schon erlebt, dass sich nach der Hälfte der Zeit herausstellte, dass ein Teil der Gruppe die Aufgabe anders interpretiert hat und somit ein anderes Ziel anstrebte. Hier muss vorher Klarheit herrschen, es fällt auf die gesamte Gruppe zurück, nicht nur auf die, die das Thema falsch verstanden haben.

Wenn Sie die Gruppendiskussion vor Ihrem AC üben möchten, schauen Sie auf meine Homepage www.es-change.de nach dem nächsten Termin eines Vorbereitungsworkshops.

Elke Stuhlmann

 

Allgemeine Präsentation / Vortrag im Assessment Center

Mögliche Vortragsthemen

  • Zukünftige oder aktuelle Entwicklungen („Wie sieht die Zukunft der Automobilbranche aus“)
  • Berufliche Qualifikation (Über welche 10 Eigenschaften muss ein Topmanager verfügen? Begründen Sie bitte, warum!“)
  • Politische Themen („Ist eine Frauenförderung durch Quotenregelung am besten zu erreichen?“)

Vorbereitung

  • Thema strukturieren, Argumente sammeln, sie sichten und auswählen (ggf. Pro– und Contra-Argumente darstellen, Schlagworte, Reizworte und Schlüsselbegriffe einsetzen), Medieneinsatz planen (Bewegung baut Stress ab!))

Ablaufschema

  • Thema des Vortrages nennen, dessen Bedeutung erläutern
  • Eigenen, fachlichen und persönlichen Bezug herausstellen
  • Derzeitige Situation schildern
  • Gründe für derzeitige Situation darlegen
  • Welche Situation soll in der Zukunft erreicht werden
  • Welche Maßnahmen sind dazu notwendig
  • Schlusszusammenfassung mit konkreten Handlungsempfehlungen (ggf. Diskussion eröffnen)

Beobachterkriterien im AC

  • Struktur und Gliederung
  • Flüssige Formulierungen und überzeugende Argumente, ggf. konkrete Beispiele
  • Kernaussagen und Handlungsaufforderungen
  • Visualisierung, Körpersprache, Zeitvorgabe
  • Souveränität auf dem Podium und Umgang mit Fragen der Zuhörer

 

Elke Stuhlmann

 

Der Sympathiefaktor im Assessment Center

In den meisten Assessment Centern (AC) kommt es nicht mehr so sehr auf Ihre Fachkenntnisse an, die wurden schon im Vorstellungsgespräch hinterfragt. Im AC möchte das Unternehmen, vor allem Ihr zukünftiger Chef, Ihre Persönlichkeit kennenlernen. Passen Sie zu dem Unternehmen? Sind Sie anpassungsfähig, sind Sie sympathisch? Kann der zukünftige Chef sich vorstellen, jeden Tag mit Ihnen zu arbeiten?

Sympathie entsteht durch die Sprache, die Sprechweise, das Auftreten, das Aussehen, die Kleidung und die Körpersprache.

Beispiel: Sie befürchten, jede Antwort auf eine Frage wird Ihnen negativ ausgelegt. Darum haben Sie beschlossen, Ihre Sprechweise auf ein Minimum zu reduzieren, nur ganz kurz zu antworten und auf gar keinen Fall viel von sich Preis zu geben. Bei Ihrem Gegenüber kommen Sie so als eher verschlossene Persönlichkeit an. Nun wird Ihr zukünftiger Chef befürchtet, dass Sie auch im Arbeitsleben wenig über Ihre Aufgaben, Probleme und Erfolge reden werden, Sie sammeln keinen Sympathiepunkt.

Wie sammeln Sie aber nun Sympathiepunkte? In dem Sie sich freundlich, tolerant, anpassungsfähig, gelassen und selbstsicher zeigen.

Vermeiden Sie Dominanzstreben,  Ungeduld, Verschlossenheit und Unhöflichkeit.

Beispiel: Frau Kroll soll entsprechend Arbeitsanleitung in der Selbstpräsentation auch ihren beruflichen Lebensweg schildern. Da dieser ja im vorliegenden Lebenslauf ersichtlich ist, läßt sie diesen Teil in ihrer Selbstpräsentation weg. Im anschließenden Interview wird Sie nach den Beweggründen dafür gefragt. „Mein beruflicher Lebensweg steht doch in meinem Lebenslauf, haben sie den nicht gelesen?“ ist die Antwort von Fr. Kroll. So kommt Fr. Kroll als unhöflich und nicht anpassungsfähig an und sammelt auch keinen Sympathiepunkt. 

 

Assessment Center Training in Berlin

Sie sind zu einem Assessment Center eingeladen und wollen sich vorbereiten? Im Assessment Center Training am 18.02.2012 in Berlin werden in kleiner Gruppe die Selbstpräsentation, Rollenspiele und vor allem die Gruppendiskussion geübt. Durch das Trainerfeedback erhalten Sie wertvolle Hinweise, worauf Sie in Ihrem AC achten sollten.

Weitere Termine: 17.03.2012,    24./25.03.2012

Weitere Informationen unter www.es-change.de oder 030/4407738

Elke Stuhlmann

Stressfragen im Vorstellungsgespräch und Assessment Center

Immer wieder erzählen mir Teilnehmer meiner Seminare von schwierigen Fragen im Interview eines Vorstellungsgespräches oder im Assessment Center. Zum Teil werden  sogenannte Stressfragen von den Personalern ganz bewußt gestellt, um die Belastbarkeit des Bewerbers zu testen, schließlich geht es auch im Arbeitsalltag nicht immer nur nett und freundlich zu. Des weiteren fühlt sich der Bewerber aber auch in einer Prüfungssituation und erlebt somit die ein oder andere Frage als verunsichernd und stressig, obwohl diese Frage für einen Außenstehenden vielleicht als ganz normal angesehen würde.

Was tun? Bereiten Sie sich auf das Interview und die möglichen Stressfragen vor und üben Sie deren Beantwortung. Aber vor allem – lassen Sie sich nicht auf die Provokation ein, gehen Sie nicht auf Unterstellungen ein und bleiben Sie auf der Sachebene. Im schlimmsten Fall können Sie immer aufstehen und gehen, aber den Job bekommen Sie dann natürlich nicht.

Hier eine Auswahl an schwierigen Interviewfragen:

– Warum sollten wir gerade Ihnen diese Stelle geben?

– Wären Sie mit der Stelle nicht hoffnungslos überfordert?

– Mal ganz im Vertrauen: man hat Sie wegen Unfähigkeit gekündigt, oder?

– Was würden Sie machen, wenn wir Sie nicht nehmen würden?

– Ich bin mir nicht sicher, ob Sie der geeignete Mitarbeiter für unsere Firma sind, überzeugen Sie mich!

– Würde  diese Stelle nicht einen beruflichen Abstieg für Sie bedeuten?

– Würden Sie sich selbst einstellen?

– Würden Sie überhaupt arbeiten gehen, wenn Sie finanziell abgesichert wären?

– Glauben Sie nicht, dass Sie den Anschluss an die aktuelle Entwicklungen in Ihrem Berufsfeld verpasst haben?

– Sind Sie nicht zu alt für diese Position?

– Wie kamen Sie mit Ihrem letzten Vorgesetzten aus?

– Jetzt mal ganz unter uns: warum wollen Sie wirklich von Ihrem jetzigen Arbeitergeber weg?

– Warum haben Sie bisher noch keinen Job gefunden?

– Was würden Ihre Freunde an Ihnen kritisieren?

– Haben Sie schon viele Absagen bekommen?

– Aus Ihrem Zeugnis entnehme ich, dass Sie wohl Schwierigkeiten damit haben, sich unterzuordnen!

 

Elke Stuhlmann