Ralf Rangnick – Burnout

Wieder ist ein Prominenter in den Schlagzeilen – Ralf Rangnick hat seine Tätigkeit als Trainer von Schalke aufgrund einer Burnouterkrankung beendet. Nun kann man sich als Externer den Leistungs- und Erfolgsdruck, der in der Sportbranche herrscht, gut vorstellen. Und vielleicht gibt es in der Funktion als Trainer in der Bundesliga keine andere Möglichkeit, als einen harten Schnitt zu machen und seinen Rücktritt bekannt zu geben. Es sollte jedoch in der Öffentlichkeit nicht der Eindruck entstehen, dass Burnout gleichzeitig bedeutet, nicht mehr arbeiten zu können.

Burnout bekommt man nicht von heute auf morgen, wie beispielsweise eine Erkältung. Burnout, d.h. Dauerstress, baut sich über einen längeren Zeitraum auf und kündigt sich an. Wer rechtzeitig auf die Signale, d.h. auf seinen Körper, hört und z.B. bei Müdigkeit und Erschöpfung eine Pause macht, nicht über längeren Zeitraum 60 Stunden pro Woche arbeitet und seinen Urlaub nimmt und dann auch wirklich Urlaub macht, kann einer ernsthaften Erkrankung vorbeugen. Zugegeben, es ist nicht leicht, dem herrschenden Leistungdruck etwas entgegen zu setzen, aber für Monate krank geschrieben nutzen Sie dem Unternehmen auch nichts. Wenn es draußen kälter wird, binden Sie sich ein Schal um, damit Sie keine Halsschmerzen bekommen. Wenn nach einer anstrengenden Arbeitswoche endlich Wochenende ist, erholen Sie sich und lassen das Laptop aus, um einer Burnouterkrankung vorzubeugen.

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Elke Stuhlmann